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Käse & Küche

Manchego | mit Feigen, Äpfeln, Trauben und Quittenmark

Die Araber nannten die Region ‘Al Mansha’, das “Wasserlose Land“. Eine raue, felsige Region Spaniens. Heimat des Manchego.

Schon 1200 vor Christus soll es Schafe und Manchego in der Region gegeben haben, so zeugen archäologische Funde aus der Eisenzeit.

Schafskäse war zunächst nur Reiseproviant für die Hirten. Erst mit dem Ende der Wanderwirtschaft im 19. Jahrhundert erhielt der Manchego-Käse auch wirtschaftliche Bedeutung.

Doch das trockene, extreme Klima und die Vegetation, speziell die glühende Hitze in den Sommermonaten und der verheerende Frost im Winter, ist die Heimat der robusten Manchega-Schafe, die sich über Jahrhunderte hinweg mühelos an dieses Ökosystem anpassen konnten.

Sie werden das ganze Jahr über draußen gehalten. Die Temperaturen schwanken hier zwischen – 10ºC im Winter und bis + zu 45ºC im Sommer.

Die Spanier essen den Manchego als Tapa am liebsten pur mit einem körperreichen Rotwein oder einem trockenen Sherry. Zum Dessert kombiniert man ihn gern mit Quittenmark, Feigen, Trauben und Äpfeln.

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